Deutscher Büroimmobilienmarkt: Investitionen bieten hohe Rendite bei geringerem Risiko

Barings Real Estate Advisers hat eine aktuelle Studie zum Büroimmobilienmarkt in Deutschland vorgelegt. Ergebnis: Staatsfonds, Pensionskassen, Versicherungen und andere große Multi-Asset-Manager sollten den deutschen Büroimmobilienmarkt unverändert als Investmentchance im Fokus behalten. Dies kommt natürlich auch fairvesta-Anlegern sehr zugute, da fairvesta-Fonds einzelnen Personen die Investition in größere Objekte ermöglichen.

Warum in deutsche Büroimmobilien investieren?

Dazu schreibt Barings: Die wirtschaftlichen Rahmendaten sind günstig. Die Arbeitslosigkeit befindet sich im Oktober 2016 mit 5,8% auf einem der niedrigsten Niveaus seit der deutschen Wiedervereinigung. Aktuelle Leerstandraten in den Top-5-Büromärkten liegen mit 6,2% deutlich unter dem Durchschnitt von 8,7% seit 2010. Die Flächenumsätze sind im Vergleich zum Durchschnittswert der Jahrgänge 2010 bis 2015 im dritten Quartal 2016 um ca. 15% gestiegen. Die Vermietungsmärkte entwickeln sich dabei dynamisch positiv. Der Bevölkerungszuwachs seit 2010 in Großstädten wie München (+12%), Frankfurt (+11%) oder Berlin (+7%) erzeugt auch zunehmenden Bedarf an Büroflächen.

Investition in Top-Lagen lohnt sich trotz hoher Mietpreise

Insgesamt lassen diese Zahlen den Schluss zu, dass in den kommenden Jahren im deutschen Büroimmobilienmarkt ein überdurchschnittliches Mietpreiswachstum zu erwarten ist. Die Investition in deutsche Büroimmobilien lohnt sich trotz der aktuell hohen Preise für Büroimmobilien in 1A-Lagen der Top-5-Städte (gewichtet ca. 3,7% Netto-Anfangsrendite bzw. Multiplikator 27-fach). Grundlage ist die Erwartung, dass sich die Marktmiete beim Verkauf der Immobilie in fünf oder zehn Jahren deutlich erhöht haben wird. Geringere Multiplikatoren beim Verkauf können entstehen, wenn das Zinsniveau in fünf bis zehn Jahren moderat steigt. Ein geringerer Verkaufs-Multiplikator in der Zukunft kann aber durch den vermutlich überdurchschnittlichen Anstieg der Marktmiete ausgeglichen werden.

Chancen auf dem Büroimmobilienmarkt auch für B-Standorte

Der Datenlieferant Real Capital Analytics hat für das dritte Quartal 2016 im deutschen Immobilienmarkt ein Transaktionsvolumen von ca. 13,5 Milliarden Euro gemeldet. Damit steht der deutsche Immobilienmarkt auf dem ersten Platz, vor dem Immobilienmarkt Großbritanniens, der sich mit einem Transaktionsvolumen von 10 Milliarden Euro nunmehr auf Rang 2 wiederfindet. Ein Mangel an Immobilienprodukten in Deutschland bremst ein höheres Transaktionsvolumen, eröffnet aber B-Standorten, auf die fairvesta mit ihrem neuen Fonds alocava XII setzt, neue Möglichkeiten zur Wertsteigerung.

2016-12-16T08:29:48+00:00 13.12.2016|Categories: Aktuelles, Allgemein, Topnews|